Music is the language of love




Herzlich willkommen auf meiner Seite. Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie einen kleinen Einblick
in meine Tätigkeit als DJ.
Kurz nach meiner Geburt im Jahre des Herrn 1979 begann für mich die nervenaufreibende Zusammenkunft mit der Musik damit, dass ich meiner Familie mit dem Trommeln auf die in der Küche befindlichen Kochtöpfe, in neue Sphären Ihres Musikverstandes führte :). Kurz darauf bekam ich aus taktischen Gründen zur Schonung der Küchenutensilien, zum Weihnachtsfest eine Blechtrommel. Tondokumente meiner hochtechnischen musikalischen Meisterwerke wurden von meinem Bruder auf Tonband aufgezeichnet und sind bis heute aus Gründen des Bevölkerungsschutzes unter strengem Verschluss. 
Im zarten Alter von 10 Jahren begann ich dann, wie viele Andere auch, am Samstagabend die Hitparaden in Funk und Fernsehen minuziös mit meinem Kofferkassettenradio auf Kassette aufzunehmen und fluchte über jedes Gebrabbel der Moderatoren in den Liedern. Dabei flogen dann auch des öfteren Kassetten mit Schallgeschwindigkeit durch die Wohnung. Sehr zum Leid der Möbel.
Im Teeniealter hatte ich dann meine erste Berührung mit Clubmusik, als meiner Schwester, welche zu dieser Zeit in einer der größten Technodiskos von Deutschland, der Diskothek EASY, arbeitete und mir von den DJ`s die von jedermann begehrten Tapes (Mitschnitte vom Abend) mitbrachte. Von diesem Zeitpunkt an ließ mich der Begriff DJ nicht mehr los. Das war mein Weg für die Zukunft! Sehr zum Schaden meines Vater was sich kurz darauf herausstellen sollte. Ich fing an mit dem heimischen Plattenspieler, die im Haus befindlichen Schallplatten (Schlager und NDW) zu Kratzen. Man musste es wirklich Kratzen nennen, da die Schallplatten danach unbrauchbar waren, weil meine Person natürlich niemals über die Geometrie einer Scratchnadel im Vergleich zur konventionellen HiFi-Plattennadel nachgedacht hatte. Dies führte kurzzeitig zu leichten negativen Schwingungen in meinem Elternhaus :). 
Im Jahre 1993 sparte ich mir dann Unmengen an Talern zusammen um mir endlich mein eigenes Equipment zu kaufen und meinem Traum vom DJing näher zu kommen. Wie es immer so geht hatte zufällig der Freund eines Freundes noch etwas herumliegen. Aus Beständen eines ehemaligen Discoteams bekam ich dann meinen ersten Doppel-CD-Player und einen Vivanco-Mixer (Mischpult). Ab diesem Zeitpunkt war ich aus den Musikläden der Umgebung nicht mehr wegzudenken und meine Sammlung an CD`s wuchs und wuchs. Als dann noch zwei Plattenspieler dazu kamen (Ich möchte dazu anmerken, dass diese Plattenspieler auch die entsprechende geometrisch richtig geschliffene Nadel dabei hatten!), platzte bald meine heimische Behausung aus allen Nähten, da mich der Vinylsammelwahn packte. Kein Plattenladen und kein Flohmarkt war vor mir sicher. 


Zwischenzeitlich hatte ich dann auch mittlerweile mal endlich meinen ersten Gig. Ein Geburtstag, welcher leider zu früh durch staatliche Behörden beendet wurde. Von dort an nutzte ich jede Gelegenheit vor Leuten zu Spielen. Ich bot meine Dienste als DJ kostenlos an. Hauptsache DJ sein und das Publikum auf eine musikalische Reise schicken. 
Nebenbei schnupperte ich auch mal in Clubs in den Job als LJ (Lightjockey) hinein. Aus dieser Tätigkeit resultiert auch meine Leidenschaft für Lasershowsysteme, wo ich auch eine Fortbildung zum Laserschutzbeauftragten besuchte.
In den Jahren 1997 / 1998 durfte meine Person dann auf öffentlichen Discos mit größeren Besucherzahlen auflegen. Meiner Meinung nach eine gute Schule um zu lernen die Menschen und Ihre Emotionen in dem Moment der Party zu lesen. Ich finde eine unverzichtbare Eigenschaft für jeden DJ!

Bei privaten Clubbesuchen wurde es für mich im Laufe der Zeit mehr und mehr zu einer Gratwanderung zwischen "Ich will Tanzen" und dem Trieb den DJ`s durch Zuschauen Ihre Skills zu Entreißen. Ich saugte Alles auf was ich Lernen konnte und oft übte ich mit Freunden zuhause bis tief in die Nacht. 
2001 durfte ich dann beim Kollegen eines Freundes meine erste Feier im Rhein/Main Gebiet, einem Polterabend, Beschallen. Angesichts eines zeitgleich stattfindenden Fussballländerspiels von Deutschland während einer EM eine echte Aufgabe! Ein bis heute unvergessenes Ereignis!
In den darauf folgenden Jahren folgten dann kleinere Stelldicheins als Warmup in kleineren Clubs und diverse private Feiern. Das Auflegen in Clubs war aber nie wirklich für mich die Erfüllung. Mir war es immer wichtig auch mal zu meinen Wurzeln den Dorfdiskos zurück zu kommen, da ich dort mein Handwerk gelernt habe und Dies nicht vergessen will.
2015 / 2016 meldete ich mich dann bei der VIBRA School of Djing im schönen Mainz an. Diese Abende waren immer für mich ein Highlight und Hochgenuss was Lerninhalt und Spaß anging. Die dadurch entstandenen Freundschaften möchte ich bis dato nicht missen. Dafür danke ich meinem Mentor Tracksmith bis heute!!!!!
Durch die VIBRA wurde dann auch mein Entschluss bestärkt meine jahrelange Leidenschaft zum DJing auf eine neue Ebene zu stellen und so machte ich mich im August 2016 mit dem DJing für Events mit einem Kleingewerbe selbstständig. 
Seitdem bespiele ich übers Jahr verteilt ca. 20 - 30 Partys wie Hochzeiten oder kommerzielle Partys in Bars oder oder oder im Umkreis von 150 km. Dadurch konnte ich unglaublich tolle Persönlichkeiten kennenlernen.

Denn eines ist Fakt!

Musik ist die Sprache der Seele und überwindet Nationalitäten, Religionsunterschiede und Hautfarben!


Share by: